


Originalität ist in der selektiven Beauty-Industrie kein dekorativer Begriff, sondern ökonomisches Fundament. Forschung, Duftkomposition, Rohstoffauswahl, Design, Markenführung – all das ist das Ergebnis jahrelanger Investitionen, kreativer Prozesse und unternehmerischer Verantwortung. Gleichzeitig wächst der Druck durch Imitationen, Lookalikes und bewusst kalkulierte Annäherungen an erfolgreiche Produkte. Mit der Brancheninitiative „Ich bin keine Kopie – #undupable“ setzen der VKE-Kosmetikverband e.V. und die Fragrance Foundation Deutschland e.V. ein sichtbares Zeichen für Innovation, Markenschutz und Transparenz. Der Kampagnenstart markiert dabei mehr als eine kommunikative Maßnahme – er ist eine strategische Positionierung der Branche gegenüber einer Entwicklung, die wirtschaftlich wie kulturell relevant ist.






Die Initiative richtet sich bewusst an mehrere Ebenen: an Marken und Hersteller, an Handelspartner, an Kreativschaffende – und an Konsumentinnen und Konsumenten. Ziel ist es, ein differenziertes Bewusstsein dafür zu schaffen, was ein Original ausmacht. Es geht um geistiges Eigentum, um handwerkliche und wissenschaftliche Expertise, um Qualitätssicherung und um Vertrauen. Hinter der Kampagne steht die Überzeugung, dass Authentizität kein Marketingargument ist, sondern Voraussetzung für nachhaltigen Markenerfolg. Die Beauty-Branche investiert jährlich hohe Summen in Forschung, Entwicklung und Sicherheitsprüfungen. Duftkompositionen entstehen über Jahre hinweg, Verpackungsdesigns sind präzise konzipiert, Rezepturen werden unter strengen regulatorischen Bedingungen getestet. Parallel dazu verbreiten sich Imitate zunehmend über digitale Plattformen – und längst auch im stationären Handel.






Diese Produkte können rechtlich fragwürdig sein, Verbraucher verunsichern und die Innovationsleistung der Originalmarken unterlaufen. „Ich bin keine Kopie – #undupable“ positioniert sich klar gegen diese Verwässerung von Markenidentität. Die Kampagne macht sichtbar, dass kreative Leistung Schutz verdient – und dass Transparenz ein Wettbewerbsfaktor ist. Ein zentrales Element der Initiative ist die aktive Beteiligung der Branche. Über einen integrierten Bildgenerator auf ichbinkeinekopie.org können Unternehmen und Einzelpersonen ein personalisiertes Visual erstellen und damit ein individuelles Statement für Originalität setzen. Das Format ist bewusst niedrigschwellig angelegt und lädt zur kollektiven Sichtbarkeit ein.






Konzipiert wurde die Kampagne in Zusammenarbeit mit sisterMAG Studio aus Berlin; die Mediastrategie verantwortet Mediaplan Hamburg. Unterstützt wird die Initiative bereits von Persönlichkeiten wie dem Parfümeur Alberto Morillas, Moderatorin Frauke Ludowig, Model und Unternehmerin Lena Gercke sowie Make-up-Artist Boris Entrup. Ihre Beteiligung verleiht dem Anliegen zusätzliche Reichweite und unterstreicht, dass Kreativität branchenübergreifend verteidigt werden muss.
Andreas Fuhlisch, Geschäftsführer des VKE-Kosmetikverbands, betont, dass Innovation und klare Abgrenzung gegenüber plagiierenden Angeboten keine Luxusdebatte darstellen, sondern wirtschaftliche Notwendigkeit. Auch Markus Grefer, Präsident des Verbands und Vice President DACH bei PUIG, verweist auf die Innovationskraft der selektiven Beauty-Industrie und deren Verantwortung, Markenidentität konsequent zu schützen.

Markus Grefer, Andreas Fuhlisch und Udo Heuser beim Pre-Launch der Kampagne Ich bin keine Kopie
Die Initiative versteht sich dabei nicht als kurzfristige Kampagne, sondern als Signal für einen fairen Wettbewerb. Originalität ist kein exklusives Privileg, sondern Ergebnis von Kreativität, Know-how und Investition. In einer Branche, in der Duft, Textur und Design zentrale Differenzierungsmerkmale sind, entscheidet die Glaubwürdigkeit über langfristige Relevanz. „Ich bin keine Kopie – #undupable“ formuliert daher eine klare Botschaft: Authentizität ist kein austauschbarer Wert. Sie entsteht durch Idee, Handwerk und Haltung – und sie verdient Schutz. In einer Zeit, in der digitale Verbreitungskanäle Replikate beschleunigen, setzt die selektive Beauty-Industrie auf Transparenz, kollektive Sichtbarkeit und die Stärkung des Originals. Weitere Informationen unter Ich bin keine Kopie Bilder: ©