Mit dem neuen Standort von La Maison Valmont München begann für die Schweizer Luxusmarke ein weiteres Kapitel in der Stadt. Nach mehreren Jahren an der Maximilianstraße zog Valmont in neue Räume in der Residenzstraße, mitten im historischen Zentrum Münchens. Die Adresse im Palais Preysing, nur wenige Schritte vom Odeonsplatz entfernt, verbindet traditionsreiche Architektur mit der eleganten Welt der Valmont Cellular Cosmetics. Für Besucher entstand hier ein Ort, an dem hochwertige Hautpflege, Kunst und Atmosphäre in einem sorgfältig gestalteten Umfeld zusammentrafen.


Das Palais Preysing zählt zu den architektonisch markanten Häusern der Münchner Altstadt. Seine Rokoko-Barock-Fassade prägt seit Jahrhunderten das Bild der Residenzstraße. Hinter den kunstvoll gestalteten Stuckelementen öffneten sich Räume, die historische Substanz mit einer ruhigen, zeitgenössischen Gestaltung verbanden. Klare Linien, ausgewählte Materialien und ein zurückhaltendes Farbkonzept schufen eine Atmosphäre, die gleichzeitig diskret und luxuriös wirkte. Das Interieur erinnerte an ein modernes Cabinet of Curiosities – ein Ort, an dem Design, Pflege und kulturelle Inspiration auf subtile Weise zusammenkamen.
Mit La Maison Valmont München präsentierte die Marke ihr Konzept eines Beauty-Hauses, das weit über klassische Kosmetik hinausging. Seit Jahrzehnten steht Valmont für wissenschaftlich entwickelte Cellular Cosmetics aus der Schweiz, deren Formeln auf innovativen Wirkstofftechnologien basieren. In den Räumen der Münchner Maison wurde dieses Know-how zu einem Erlebnis, das Pflege, Beratung und Sinnlichkeit vereint. Besucher betraten eine Welt, in der Hautpflege als präzise abgestimmtes Ritual verstanden wurde.



Im Mittelpunkt standen individuell entwickelte Valmont Treatments, die auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt wurden. Grundlage bildete eine moderne Hautanalyse, auf deren Basis maßgeschneiderte Pflegeprogramme entstanden. Regeneration, Schutz und sichtbare Ausstrahlung standen dabei im Fokus. Eine zentrale Rolle spielte die Linie L’Elixir des Glaciers, die für ihre Kombination aus seltenen Pflanzenextrakten und hochentwickelten Wirkstoffen bekannt ist. Die Behandlungen fanden in zwei diskreten Behandlungsräumen statt, die bewusst auf Ruhe und Konzentration ausgerichtet waren und ein Gefühl von Rückzug mitten in der Stadt vermittelten.
Zum Universum von La Maison Valmont München gehörte auch die Duftkollektion Storie Veneziane by Valmont. Diese Parfums verstanden sich als olfaktorische Kompositionen, inspiriert von venezianischer Kultur, Architektur und Handwerkskunst. Jede Kreation erzählte eine eigene Geschichte und verband klassische Parfümerie mit künstlerischem Anspruch. Die Düfte erschienen wie kleine Kunstwerke – detailreich, charaktervoll und bewusst inszeniert.
Eine besondere Rolle spielte in der Maison auch die Kunst. Didier Guillon, Präsident der Valmont-Gruppe und Gründer der Valmont Foundation, kuratierte für den Münchner Standort eine Auswahl zeitgenössischer Werke. Abstrakte Positionen, Street Art und handwerklich geprägte Arbeiten standen in einem spannenden Dialog und verliehen den Räumen eine kulturelle Dimension. Kunst war hier nicht bloß Dekoration, sondern Teil einer Atmosphäre, in der Ästhetik aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet wurde.



So entstand mit La Maison Valmont München ein Ort, der mehrere Ebenen miteinander verband: hochwertige Hautpflege, Architektur, Kunst und persönliche Beratung. Mit seiner Lage in der Residenzstraße im Palais Preysing entwickelte sich das Haus zu einer diskreten Adresse für Beauty und Pflege im Zentrum Münchens. Für Besucher bot die Maison einen Rückzugsort mitten in der Stadt – einen Raum für Regeneration, Inspiration und sorgfältig kuratierte Momente, in denen sich die Welt von Valmont München in all ihren Facetten erleben ließ.
Mit der Eröffnung im Preysing Palais setzt Valmont einen neuen Akzent in München. Didier Guillon, Präsident der Valmont Group, spricht mit uns über die Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Erfahrung – und darüber, warum Luxus heute leiser, persönlicher und vielschichtiger geworden ist.
Herr Guillon, Valmont gilt als eine der ikonischen Schweizer Skincare-Marken. Was bedeutet Luxus im Bereich Hautpflege heute für Sie persönlich?
Luxus in der Hautpflege lässt sich heute nicht mehr allein über die Wirksamkeit eines Produkts definieren. Selbstverständlich bleibt wissenschaftliche Forschung essenziell, und Valmont stützt sich seit jeher auf eine hochentwickelte zelluläre Expertise, die ihren Ursprung in der Clinique Valmont in der Schweiz hat. Der eigentliche Luxus liegt heute jedoch in der Qualität der Erfahrung: in der Zeit, die man sich selbst schenkt, in der Atmosphäre, in der ein Treatment stattfindet, und in der Emotion, die dabei entsteht. Bei Valmont ist diese Haltung tief in einer familiären Geschichte verankert. Gemeinsam mit Sophie Vann-Guillon haben wir eine Maison aufgebaut, in der Wissenschaft mit einer ganzheitlichen Sicht auf Schönheit und Wohlbefinden in Dialog tritt. Sophie verantwortet die wissenschaftliche Stringenz und entwickelt unsere integrative Beauty-Philosophie weiter. Ich selbst habe mich immer dafür eingesetzt, die kulturelle und erlebnisorientierte Dimension der Marke auszubauen – Räume zu schaffen, in denen Wissenschaft, Kunst und menschliche Erfahrung zusammenkommen.
Mit dem neuen Standort im Preysing Palais eröffnet Valmont einen eigenen Raum in München. Was hat Sie an dieser Stadt besonders gereizt?
München ist eine faszinierende Stadt, weil sie Tradition und Moderne mit großer Eleganz verbindet. Es gibt hier eine ausgeprägte Sensibilität für Kultur, Architektur und Lebensart. Das Preysing Palais, das erste Rokoko-Palais Münchens, ist ein Ort mit Geschichte. Für uns war es entscheidend, Valmont in einem Umfeld zu positionieren, das eine klare Identität besitzt. Zugleich ermöglicht uns München den Zugang zu einem internationalen Klientel, das großen Wert auf Qualität, Authentizität und besondere Erlebnisse legt.
Viele Ihrer Projekte verbinden Kosmetik, Kunst und Kultur. Welche Rolle spielt Kunst für die Identität von Valmont?
Kunst ist ein zentraler Bestandteil der DNA von Valmont. Seit einigen Jahren entwickeln wir über die Fondation Valmont eigene künstlerische Projekte, insbesondere in Venedig im Palazzo Bonvicini, den wir auch als „intimes Museum“ verstehen. Die Entscheidung, kreative Praktiken in einer eigenen Institution zu bündeln, spiegelt meine Überzeugung wider – eine Überzeugung, die auch vom gesamten Unternehmen getragen wird –, dass Schönheit über Hautpflege hinausgeht und immer auch im Dialog mit Kultur und künstlerischem Ausdruck steht. Heute führt mein Sohn Maxence diese Vision als Präsident der Fondation Valmont weiter und entwickelt den Austausch zwischen Kunst, Kultur und Beauty mit Blick auf neue Perspektiven im zeitgenössischen Kontext. Meine eigene Faszination für Kunst, geprägt durch meine Familie, hat mich früh gelehrt, dass Kunst eine universelle Sprache schaffen kann – etwas, das sich auch in unseren Boutiquen und Räumen, etwa in München, widerspiegelt.
Sie sind leidenschaftlich im Kunstbereich engagiert. Wie beeinflusst diese Perspektive Ihre Arbeit als Unternehmer?
Auch wenn ich mich gerne mit Kunst umgebe, sehe ich mich weniger als Sammler, sondern eher als eine Art „Art Activist“. Mich interessiert vor allem, neue Talente zu entdecken und Künstler kennenzulernen, deren Wege sich bislang noch nicht mit meinen gekreuzt haben. Meine Neugier geht dabei über den klassischen Kunstmarkt hinaus. Wenn mich ein Werk berührt, dann unmittelbar und auf einer sehr intuitiven Ebene. Kunst schafft Ordnung, Harmonie und Energie. Diese Haltung versuche ich auch in meine unternehmerische Arbeit zu übertragen. Eine Marke kann heute nicht mehr nur ein Produkt anbieten – sie muss ein ganzes Universum erschaffen. Deshalb habe ich neben meiner Rolle als Präsident der Valmont Group bewusst auch die Funktion des Creative Directors beibehalten, um sicherzustellen, dass Valmont weiterhin inspiriert und emotional berührt wird.
Valmont ist bekannt für „zelluläre Kosmetik“. Wie gelingt es Ihnen, wissenschaftliche Forschung und sensorische Erfahrung zu verbinden?
Die wissenschaftliche Forschung ist seit den Anfängen ein Fundament der Marke, geprägt durch das Erbe der Clinique Valmont, die sich auf Revitalisierung spezialisiert hat und bereits in den 1960er-Jahren im Bereich ästhetischer Medizin eine Vorreiterrolle einnahm. Dieser Ursprung hat unsere Sicht auf Hautpflege nachhaltig geprägt – mit einem klaren Fokus auf Regeneration. Wie Sophie Vann-Guillon betont, geht es bei Valmont immer um die Verbindung von wissenschaftlicher Präzision und sichtbarer Wirksamkeit. Formeln, Texturen und Behandlungsprotokolle sind so konzipiert, dass sie sich gegenseitig ergänzen. Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die Rückkehr des „Touch“. Berührung wird heute nicht mehr als optional verstanden, sondern als wesentlicher Bestandteil von Gesundheit und Wohlbefinden. Massage kann Stress reduzieren – und Stress gilt inzwischen als eine der zentralen Ursachen für Ungleichgewichte im Körper. Diese Perspektive führt zu einem ganzheitlicheren Verständnis von Hautpflege, bei dem die Haut als Teil eines komplexen Systems betrachtet wird. In diesem Kontext entwickeln wir aktuell unser Programm „The Art of Longevity“.
Valmont hat über Jahrzehnte eine sehr loyale internationale Kundschaft aufgebaut. Was ist das Geheimnis dieser Beständigkeit?
Ich denke, Loyalität basiert vor allem auf Kontinuität. Valmont ist seinen zentralen Werten stets treu geblieben: wissenschaftliche Exzellenz, Schweizer Präzision und ein klares Verständnis von Eleganz. Was uns zusätzlich auszeichnet, ist unsere Unabhängigkeit und die langfristige Perspektive, mit der wir die Marke führen. Diese Geschichte wird bis heute von der Familie getragen und weiterentwickelt.
Luxus verändert sich stetig. Welche Entwicklungen beobachten Sie aktuell im High-End-Skincare-Bereich?
Luxus befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Kunden suchen heute nicht mehr nur leistungsstarke Produkte, sondern Erfahrungen mit Bedeutung – Momente, die es ermöglichen, sich wieder stärker mit sich selbst zu verbinden. Hautpflege wird damit Teil eines größeren Kontextes, in dem Orte, Kultur und Erlebnis eine zentrale Rolle spielen. Auch das Verständnis von Schönheit verändert sich: Sie wird nicht mehr ausschließlich über äußere Erscheinung definiert, sondern umfasst Lebensstil, innere Balance und Prävention. Diese Perspektive bildet die Grundlage unserer integrativen Beauty-Philosophie.
Viele Ihrer Projekte sind eng mit bestimmten Orten verbunden – etwa den Schweizer Alpen oder Venedig. Welche Rolle spielen diese Orte für Valmont?
Orte sind essenziell für die Art und Weise, wie wir das Universum von Valmont erzählen. Die Schweizer Alpen stehen für unsere Herkunft und das Erbe der Clinique Valmont. Venedig verkörpert die kulturelle und künstlerische Dimension der Marke, insbesondere durch die Fondation Valmont im Palazzo Bonvicini, wo auch die Duftkollektion Storie Veneziane entsteht. Mit der Eröffnung der Maison Valmont im Preysing Palais markiert München nun einen weiteren wichtigen Schritt. Dieser Ort ist bewusst als Raum konzipiert, in dem Pflege, Kunst und Erlebnis zusammenfinden.
Wie stellen Sie sich die Experience für Besucher in München konkret vor?
Die Maison Valmont in München ist als Destination gedacht. Besucher erleben hier nicht nur Treatments in einem außergewöhnlichen architektonischen Rahmen, sondern tauchen in eine Welt ein, in der Atmosphäre, Kunst und Gastfreundschaft integrale Bestandteile sind. Die Behandlungsräume sind auf individuelle Rituale ausgelegt, bei denen präzise Protokolle und wirksame Formeln ineinandergreifen. Gleichzeitig wird hier eine umfassendere Sicht auf Schönheit vermittelt – ein „in & out“-Ansatz, der innere und äußere Faktoren verbindet. Berührung spielt dabei eine zentrale Rolle, insbesondere im Umgang mit Stress und im Aufbau eines ganzheitlichen Gleichgewichts. München wird zudem der Ort sein, an dem wir „The Art of Longevity“ vorstellen – ein Konzept, das genau diese Perspektive weiterführt.
Ein Blick in die Zukunft: Wie wird sich Luxus-Skincare in den kommenden zehn Jahren entwickeln?
Nach Einschätzung von Sophie Vann-Guillon wird die Zukunft der Hautpflege von einem noch tieferen Verständnis biologischer Alterungsprozesse geprägt sein. Wissenschaftliche Fortschritte werden präzisere und stärker präventive Ansätze ermöglichen. Gleichzeitig wird sich die Kosmetik stärker mit anderen Bereichen des Wohlbefindens vernetzen – etwa mit Lebensstil, innerer Balance und Longevity. Hautpflege wird damit nicht mehr nur darauf abzielen, das äußere Erscheinungsbild zu verbessern, sondern die Vitalität langfristig zu erhalten. Es geht nicht mehr nur darum, dem Leben Jahre hinzuzufügen, sondern den Jahren mehr Leben zu geben – durch die Verbindung von Wissenschaft, Berührung und einem ganzheitlichen Verständnis des Körpers.